Sind wir am Beginn der zweiten Finanzkrise?

Das Jahr 2016 hat gerade erst begonnen und schon sind die Börsen weltweit um einige Prozent eingebrochen. Die Gründe dafür liegen in der Angst vor einer wirtschaftlichen Abschwächung des Wachstums der chinesischen Volkswirtschaft.

Die Börsen in China mussten in der ersten Handelswoche 2016 gleich zwei mal den Handel unterbrechen, da die Verluste zu groß wurden. Ausgelöst wurde diese Kapitalflucht von schlechten Wirtschaftsdaten aus China, die Befürchtungen schürten, daß die Wirtschaft 2016 nur wenig wachsen würde. Manche Analysten befürchten mittlerweile sogar, daß in Chine eine Rezession beginnen könnte.

Geht von Japan die nächste Finanzkrise aus?

Eine wirtschaftliche Abschwächung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hätte aber auch große Auswirkungen auf viele andere Länder. Besonders auf die rohstoffreichen Länder, die China bisher belieferten. Allerdings sind die Preise der Rohstoffe bereits 2015 stark gefallen. Ein weiterer Preisrutsch könnte viele Staaten an den Rand der Rezession, teils sogar der Staatspleite führen (Venezuela).

Aber auch stark exportorientierte Länder wie Japan sind extrem bedroht. Gerade Japan hat mit massiven wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen. Wenn jetz noch eine Abschwächung der Weltwirtschaft eintritt, werden sich die Probleme noch verschärfen. Und wenn die drittgrößte Volkswirtschaft kollabiert, dann bekommen wir 2016 den perfekten Sturm und die Finanzkrise 2.0!!!

Mit der Rürup Rente Steuern sparen

Die so genannte Rürup Rente bietet vor allem für Selbständige, aber auch für Freiberufler oder Beamte große steuerliche Vorteile. Sie können diese private Rentenversicherung abschließen und erhalten eine jährliche, staatliche Förderung.

Die Rürup Rente Förderung erfolgt laut ruerup-riester-rente.net in Form einer steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge. Die Beiträge verrringern das zu versteuernde Einkommen. Der Betrag fließt in vollem Umfang in die Rürup Rentenversicherung hinein und dient der späteren Altersvorsorge.

Der Antragsteller hat daher doppelten Nutzen, denn er spart auf der einen Seite einen Teil seiner jährlichen Steuer, auf der anderen Seite hat er eine gute finanzielle Absicherung für das Alter getroffen.

Staffelung der steuerlichen Absetzbarkeit

Bei Auszahlung unterliegt diese Rente jedoch der steuerlichen Pflicht. Dabei ist die Auszahlung des Rentenjahres maßgeblich. Alle Antragsteller die ihre erste Rente im Jahr 2007 erhalten haben, müssen 54 Prozent dieser Rente versteuern. Diese Versteuerungspflicht steigt bis zum Jahr 2020 um jährlich 2 Prozent. Ab dem Jahr 2021 steigt sie um weitere 1 Prozent bis zum Jahr 2040. Ab diesem Jahr ist sie zu 100  steuerpflichtig.

Somit sollte jeder Interessent vor Abschluss der Rürup Rente eine gute Berechnung dieser Rentenversicherung vornehmen. Generell ist sie vor allem wegen der Steuerbefreiung in der Ansparphase attraktiv. Andererseits sollte die steuerliche Zahlung ab Rentenbeginn nicht unterschätzt werden.

Trotzdem bietet die Rürup Rente noch weitere Vorteile. Sie soll auf jeden Fall der späteren Altersvorsorge dienen. Das bedeutet, dass Selbständige, die in finanzielle Not, beispielsweise Insolvenz, geraten sich diese nicht auszahlen lassen müssen. Bei der herkömmlichen Kapitallebensversicherung liegt der Fall anders. Hier können Gläubiger verlangen, dass das angesparte Kapital zur Begleichung von Schulden genutzt wird. Ein weitere Vorteil liegt in der Form der Auszahlung. Vor dem Abschluß einer Lebensversicherung sollte man unbedingt einen Kapitallebensversicherung Vergleich der Beiträge und Leistungen durchführen. Dazu bieten sich im Internet vielfältige Möglichkeiten.

Die Rürup Rente darf grundsätzlich nur als lebenslange, monatliche Rente ausgezahlt werden. Eine Einmalzahlung, wie sie in anderen privaten Rentenversicherungen teilweise vorgesehen ist, ist hier nicht möglich. Sie kann frühestens ab dem 60. Lebensjahr geltend gemacht werden.

Eine Entscheidung fürs Leben

Jeder Interessent an dem Rürup Rentenmodell sollte sich vor Vertragsabschluss über die Möglichkeiten und Vorteile gut informieren. Sollte er sich für eine Rürup Rente entschieden haben so ist er gebunden. Eine Kündigung oder ein Wechsel ist nicht mehr möglich. Lediglich bei finanziellen Engpässen kann sich der Versicherte zeitweise von den Beiträgen befreien lassen.

Die meisten Versicherungsnehmer geben gerne Auskunft auf diesem Gebiet. Einige von ihnen haben sich besonders mit der Rürup Rente auseinander gesetzt und darauf spezialisiert. Aber auch der Steuerberater des Selbständigen kann ihm helfen. Gerade er kennt sich mit den aktuellen, steuerlichen Bedingungen bestens aus und kann helfen.

Neben der Rürup Rente kann aber auch die Riester Rente helfen Steuern zu sparen, denn die Beiträge sind ebenfalls steuerlich geltend zu machen. Die Riester Rente kann aber nur von sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern in Anspruch genommen werden. Selbständige können die Riester Rente leider nicht abschließen.

Welche Versicherungen wirklich sinnvoll sind

In der Fernsehwerbung wird immer wieder mal die eine oder andere Versicherung angepriesen, weil man sie ja unbedingt braucht. Doch was ist denn wirklich notwendig an Versicherungsschutz? Meiner Meinung nach folgende:

Die wichtigsten Versicherungen

Krankenversicherung: ist mittlerweile ja seit einigen Jahren eine Pflichtversicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen haben einen staatlich verordneten Einheitsbeitragssatz und nahezu identische Leistungen. Allerdings gibt es ein paar Abweichungen. So fördern einige Krankenkassen die Gesundheitsbemühungen ihrer Mitglieder und bezahlen Beiträge für Fitness Clubs zurück. Oder es gibt andere Formen von Bonussystemen, bei der die gesetzlichen Krankenkassen viel Spielraum für Kreativität entwickelt haben.

Einige Krankenkassen bieten auch Zusatzleistungen an, die nicht im gesetzlich vorgeschriebenen Leistungkatalog enthalten sind. Welche gesetzlichen Krankenkassen die besten Leistungen oder Beitragsrückerstattungen bieten, darüber kann man sich hier informieren. Mit einem Vergleich der gesetzliche Krankenkassen Zusatzbeiträge findet man die besten Leistungen und Rückvergütungen.

Die Absicherung der eigenen Arbeitskraft

Berufsunfähigkeitsversicherung: wer gerade ins Berufsleben startet, der hat noch viele Arbeitsjahre vor sich, in denen man viel Geld verdienen kann. In 30 bis 45 Arbeitsjahren kommen so schnell eine bis drei Millionen Euro an gesammten Arbeitseinkommen zusammen! Aber was passiert, wenn man berufsunfähig wird und den gelernten Beruf nicht mehr ausüben kann? Dann klafft da eine riesige Lücke zwischen dem was man verdient hat und dem, was man noch verdienen kann, so fern das überhaupt noch möglich ist. Wer 5 Jahre gearbeitet hat bekommt bei einer Erwerbsunfähigkeit! – nicht Berufsunfähigkeit! – eine Minimalabsicherung durch den Staat. Damit lässt sich aber ein ausreichender Lebensstandard nicht annähernd aufrecht erhalten. Über die Absicherung gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit erhält man hier weitere Informationen.

Wichtig dabei ist auch zu wissen, dass es einen großen Unterschied zwischen Berufsunfähigkeit und Erwerbsunfähigkeit gibt. Bei der Erwerbsunfähigkeit ist man gar nicht mehr in der Lage zu arbeiten, egal um welche Tätigkeit es sich handelt. Bei der Berufsunfähigkeit ist man nicht mehr in der Lage seinen erlernten Beruf auszuüben! Aber man könnte noch einer anderen Tätigkeit nachgehen.

Wenn ein Ingenieur oder Arzt nun als Pförtner oder Bürohelfer einsetzbar ist, dann gibt es keine Rente! Wer sich aber gegen eine Berufsunfähigkeit mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung abgesichert hat, der bekommt die vertraglich vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente, wenn man den gelernten Beruf nicht mehr ausüben kann. Das ist ein großer Unterschied!!!

Wer berufsunfähig wird hat deshalb keinen Anspruch auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn er noch in der Lage ist IRGENDEINEN Job zu machen.

Die Haftpflicht Absicherung

Haftpflichtversicherungen: Jeder der Anderen einen Schaden zufügt, beabsichtigt oder nicht ist egal, der muss für den Schaden aufkommen. Deshalb ist für jeden eine private Haftpflichtversicherung sehr zu empfehlen. Gerade wenn man Kinder hat, dann sollte man auf eine Haftpflichtversicherung unter keinen Umständen verzichten. Wir alle haben in unserer Kindheit schon mal eine kleine Dummheit gemacht, wobei auch fremdes Eigentum mal beschädigt worden ist. Wenn die Schadenssumme klein bleibt, dann kann man das ja mal so regeln. Aber was, wenn ein ernster Schaden entsteht? Pasiert nicht?

Dazu eine kurze Geschichte. Da waren mal drei achtjährige Jungs, die fanden es super interessant mal in einen fremden Garten zu gehen (weil da ja wohl keiner mehr wohnt!!! ;-)) und sich den Fischteich mal näher zu betrachten. Plötzlich kommt das Jagdfieber auf und man versucht mit Spießen die schönen bunten Fische zu erlegen. Dass man dabei die Teichfolie am Boden des Teiches zerstört wird natürlich nicht bedacht. Nun stellt sich heraus, man wundert sich, dass das Haus bewohnt ist und der Besitzer gar nicht so erfreut ist, dass da drei Jungens seine teuren Koi Karpfen aufspießen wollen. Deshalb hält man die fest und ruft die Polizei. Schaden am Teich, der komplett neu gemacht werden musste: rund 5000 Euro! Autsch. Wer jetzt keine Haftpflichtversicherung hat, den wird es die Tränen in die Augen treiben. Garantiert… 🙁

Noch wichtiger als bei Privatpersonen ist die Absicherung bei Selbständigen und Freiberuflern mit einer Betriebshaftpflichtversicherung. Eine Betriebshaftpflicht sichert die finanziellen Folgen von Schäden ab, die man mit seiner Tätigkeit verursacht hat. Dabei kann man zwischen möglichen Personenschäden und Vermögensschäden unterscheiden.

Bei der Absicherung durch eine betriebliche Haftpflichtversicherung gibt es viele Details zu beachten, denn durch die vielen unterschiedlichen Tätigkeiten entstehen auch unterschiedliche Risiken, die es abzusichern gilt. Dazu sollte man sich erst einmal gut informieren und sich einen Überblick über die Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflichtversicherung machen und eine Risikoanalyse von einem erfahrenen Makler anfordern. Wer sich für eine Betriebshaftpflichversicherun interessiert, der kann hier auf dieser Website weitere Informationen erhalten.

Jetzt geht der Blog los

So, heute geht er an den Start, der niodir.com Blog.

Hier werden Erfahrungsberichte und kritische Gedanken zum Irrsinn dieser Welt veröffentlicht werden.

Wer auch immer mit dem Gedanken spielt sich ein Haus zu kaufen, der sollte sich vorher ganz genau über seinen Finanzierungsbedarf informieren. Denn fast immer wird der Bau oder die Sanierung eines Hauses wesentlich teurer als man dachte. Wenn man dann in die Bedrängnis kommt einmal oder sogar mehrmals nachzufinanzieren, kann man böse Überraschungen erleben. So kann es sein, dass bei einer mehrmaligen Finanzierung der Schufa Score sich so sehr verschlechtert, dass keine Bank einem mehr Kredit gibt, auch wenn das Nettoeinkommen ausreichend ist und die Sicherheit in Form einer oder sogar zweier Immobilien gegeben ist.

Nicht nur Beleihungswert wichtig

Wer glaubt mit zwei Immobilien als Absicherung wird man doch locker eine Finanzierung erhalten, der irrt gewaltig!!! Neben der Absicherung des Objektes, bei der je nach Bank 60 Prozent oder wie bei den Bausparkassen 80 Prozent des Beleihungswertes erreicht werden müssen und wo man mit einer zweiten Immobilie diesen natürlich besser erreichen kann, spielt eben auch die Bonität des Antragstellers eine Rolle. Und wer glaubt, da würde ein hohes Nettoeinkommen reichen, der irrt sich wieder einmal. Es ist eben auch wichtig einen guten Schufa Score zu haben, nur ganz wenige Sparkassen nutzen diese Schufa Daten nicht. Wenn man jetz aber mehrere kleine Finanzierungen statt einer großen gemacht hat, dann bekommt man ein Problem. Zumindest wenn man eine Frau ist. Klingt unglaubwürdig? Ist aber so. Die Schufa ermittelt den Schufa Score, in dem eine Vergleichgruppe herangezogen wird, anhand der das Ausfallrisiko bestimmt wird.

Frauen haben keine Chance

Beispiel: eine 35 jährige Frau nimmt in 15 Monaten drei kleine Kredite auf statt einen großen. Jetzt rutscht sie in die Vergleichsgruppe 35 jährige Frau und drei Kredite in 15 Monaten: Ergebnis: Pleite in einem bis drei Jahren. Ergebnis Ausfallwahrscheinlichkeit sehr hoch. Kreditwürdigkeit gleich Null. Wenn es soweit ist, dann kommt man da kaum mehr raus, nur über die Zeit verbessert sich der Score dann langsam. Das perverse dabei: ein 40 jähriger Mann, der genau das gleiche gemacht hat, behält seinen top Score! Warum? Weil es scheinbar statistisch gesehen so ist, dass Männer über 40 mit diesem Kreditverhalten trotzdem nicht in einem oder drei Jahren Pleite gehen. Nur für eine Frau bedeutet das dann trotz hohem Nettoeinkommen und der Immobilien Sicherheit, daß sie KEINE Chance hat einen Kredit bei einer Bank mit Schufa Anschluss zu bekommen.

Bei der Finanzierung gehen die Banken heute fast nur noch automatisiert vor, teilweise sogar OHNE menschlichen Ermessensspielraum. Es werden nur noch Daten in eine Bankinternes Scoring Verfahren eingegeben und wenn da die Ampel rot leutet, weil der Schufa Score schlecht ist, dann gibt es keine Chance, dass ein Mitarbeiter der Bank noch etwas ändern kann!! Willkommen in der neuen Welt!!!